Es ist eine alte Erkenntnis, dass sich im Gehen das Denken neu ordnet. Wer eine solche verlangsamte Fortbewegung in Kauf nimmt, kann den inneren Monolog anregen und seine Umwelt – ob urban oder ländlich – achtsamer wahrnehmen. Aus diesen Gründen haben Künstler*innen das Gehen und Wandern als Impuls für schöpferisches Handeln genutzt. Wir werden uns mit solchen künstlerischen Aktionen auseinandersetzen, zum Beispiel mit Richard Longs Land Art Projekten und „The Great Wall Walk” von Marina Abramović & Ulay. Zusätzlich werden wir über unsere eigenen Erfahrungen beim Wandern reflektieren – und wer möchte kann daraus ein künstlerisches Projekt entwickeln. 

Wir unternehmen eine mehrstündige Wanderung (ca. 4 Std. ab UW/H) und eine Exkursion zum Museum Insel Hombroich (Neuss).